F1.    Wie unterscheiden sich Faserstifte von vorgefertigten Metallstiften?

A1.      Das Elastizitätsmodul (die Steifigkeit) von Faserstiften entspricht ungefähr dem des Dentins (20 GPa). Titanium ist 5 Mal steifer, während Edelstahl- und Keramik/Zirkoniumstifte 10 Mal steifer sind. Diese Unterschiede können zu Zahnschäden sowie Wurzelfrakturen führen.

Die meisten Faserstifte (außer Kohlenfaserstifte) sind zahnfarbig oder transluzent und deswegen ästhetisch.

Faserstifte können im Gegensatz zu Stiften aus Edelstahl kein Korrosions- oder galvanisches Potential verursachen.

Faserstifte können schnell wieder entfernt werden, indem man durch sie hindurch bohrt anstatt gesundes Zahngewebe zu entfernen. Einen Keramikstift auf eine solch sichere Art und Weise zu entfernen oder gar zu kürzen ist dagegen fast unmöglich.

F2.    Kann ich selbstätzenden Zement verwenden um Komira-Faserstifte zu setzen?

A2.      Ja. Zwar haben wir mehr Erfahrung mit der Schmelz-Ätz-Adhäsivtechnik, aber die vorläufigen klinischen Ergebnisse mit selbstätzenden Zementen sind vielversprechend.

F3.    Sind sie so stark wie Metallstifte?

A3.      Sie sind sogar stärker. Unsere Faserstifte zeigten in Tests eine Zugfestigkeit zw. 1400 und 1800 MPa. Im Vergleich dazu haben Edelstahl 800 MPa und Titanium 1000 MPa.

F4.    Kann ich meinen eigenen Zement bestehend aus Pulver und Flüssigkeit ebenfalls verwenden?

A4.      Die mikromechanische Oberfläche unserer Stifte lässt sogar Glasionomer- und Zinkzemente mechanisch an den Stiften haften. Da aber Pulver/Flüssigkeitszemente durch die Feuchtigkeit der Mundhöhle lösbar sind, empfehlen wir voll und ganz den Gebrauch von Adhäsiven der 4ten Generation und/oder 5ten Generation (z.B. SEALBOND ULTIMA) zusammen mit dualhärtenden Kompositen, die sowohl zum Befestigen der Stifte als auch für den Stumpfaufbau verwendet werden können (z.B. CORECEM™). Ebenso empfehlen wir Komposit"zemente", die ausschließlich zum Befestigen der Faserstifte verwendet werden, z.B. SEALBOND Cement. Für Zahnärzte denen Bonding nicht geläufig ist, bietet Komira den MACRO-LOCK™ ILLUSION™ X-RO™ Stift mit makromechanischen Eigenschaften an.

F5.    Welche Ähnlichkeiten und Unterschiede gibt es zwischen Composipost, Aestheti-Plus und Light-Post?

A5.      Der ursprüngliche COMPOSIPOST besteht aus 64% schwarzen Kohlenfasern. Den COMPOSIPOST gab es in drei Größen mit der parallelen Form und zwei Durchmessern. Dagegen bestehen AESTHETI-PLUS und LIGHT-POST aus einer ästhetischen Hochqualitäts-Mineralfaser (62% bzw. 60%) um entweder eine ästhetische Zahnfarbe oder eine transluzente Stiftfarbe anzubieten. Sie haben die gleiche Form wie COMPOSIPOST und sind in den gleichen drei Größen erhältlich, daher sind dieselben Bohrer verwendbar. Die mechanischen Eigenschaften der drei Stifttypen sind fast identisch; nur hat der COMPOSIPOST ein etwas höheres Elastizitätsmodul bei 0°-20° (120 GPa) im Vergleich zu AESTHETI-PLUS und LIGHT-POST (ca. 50 GPa).

F6.    Sind sie röntgenopak?

A6.      Lt. ISO-Standard #4049 sind MACRO-LOCK ILLUSION X-RO, MACRO-LOCK ILLUSION, MACRO-LOCK und LIGHT-POST röntgenopak.

F7.    Welche Faser wird in den Komira-Stiften verwendet?

A7.      In allen MACRO-LOCK ILLUSION X-RO, MACRO-LOCK ILLUSION, MACRO-LOCK, LIGHT-POST,  AESTHETI-PLUS und FIBERCONE Stifte werden Quarzfasern verwendet.

F8.    Warum sollten Quarzfasern besser sein als Glasfasern?

A8.      Für gewisse industrielle Anwendungen sind die Unterschiede vielleicht nicht relevant. Es ist die oberste Priorität unseres Lieferanten, RTD, Stifte herzustellen, die spezifische und reproduzierbare mechanische Eigenschaften zeigen, wie Elastizität, Zugfestigkeit, Biegefestigkeit, Biegemodul, Röntgensichtbarkeit, Oberflächen-eigenschaften und Lichtleitfähigkeit. RTD hat diesbezüglich viele Typen von Mineral- und Glasfasern aus der ganzen Welt geprüft und herausgefunden, dass nur eine bestimmte Qualität von Quarzfasern diese einzigartigen Anforderungen liefert.

Die meisten anderen Hersteller finden sich mit den günstigsten Glasfasern ab, und die Stifte sind dementsprechend schlecht und/oder von schwankender Qualität. Da Lebensdauer und Funktionalität von Kronen und Brücken oft von dem unterlegten Aufbau abhängen, ist es unsere Ansicht, dass eine reproduzierbare Qualität nicht von Kosten/Preis-Fragen gefährdet werden sollte. Wir respektieren Zahnärzte, die Ihre Arbeit genauso sehen!

F9.    Wie sehen die klinischen Erfahrungswerte aus?

A9.      Zuverlässige akademische Forscher haben klinische Tests von unseren Stiften für den Zeitraum von 7 – 11 Jahren veröffentlicht. Darunter waren sowohl Kohlen- als auch Quarzfaserstifte, und die Ergebnisse entsprechen sich. Einige Studien über 2 - 4 Jahre wurden bereits veröffentlicht.

In Zahnarztpraxen wurden Millionen von RTD-Stiften in mehr als 75 Länder weltweit gesetzt. Die uns mitgeteilten Fehlerquoten sind minimal.

F10.  Wo kann ich mehr über Faserstifte lesen?

A10.    Ein Teil unserer Website ist für diesen Zweck bestimmt. Wählen Sie auf der linken Menüleiste Downloads oder klicken Sie hier.

F11.  Was ist der Unterschied zwischen Ihren Faserstiften und anderen Marken?

A11.    Faserstifte gleichen sich insofern, dass sie alle ein niedriges Elastizitätsmodul haben und adhäsiv einsetzbar sind. Die meisten Faserstifte sind ästhetisch und schnell entfernbar im Vergleich zu Metall- oder keramischen Stiften.

Unsere Faserstifte unterscheiden sich auf folgende Weise:

- Typ, Anteil, Qualität und Vorbehandlung der verwendeten Fasern.

- Das Bindemittel; wir verwenden ein eigenes Epoxy-Harz, die anderen Hersteller verwenden meist ein Bis-GMA Kunstharz.

- Der Herstellungsprozess

- Die Röntgensichtbarkeit

- Die Form (z.B. parallel, konisch oder spitz)

Fazit:

Unsere Stifte haben eine Biegefestigkeit von 1600 MPa, bei anderen Faserstiften liegt diese mit 579 – 900 MPa wesentlich niedriger.

Unsere Stifte haben darüber hinaus eine überlegene Ermüdungsresistenz und eine veröffentlichte Erfolgsgeschichte.

F12.  Wie zementiere ich Ihre Faserstifte?

A12.    Wir empfehlen dualhärtende kompositbasierte Befestigungs- und Aufbaumaterialien oder all-in-one Komposite für alle unsere Stifte. Der MACRO-LOCK Stift kann, wenn notwendig auch mit Glasionomerzementen befestigt werden.

F 13.  Wie oft kann ich die Bohrer bedenkenlos verwenden?

A13.    Das variiert mit dem Anwender. Auch bei richtiger Pflege sollten die Bohrer nicht häufiger als 15 Mal verwendet werden. Im Falle einer Stiftentfernung sollte stets ein NEUER Bohrer verwendet werden (und nur EINMAL).

F14.  Was ist der Unterschied zwischen Elastizitätsmodul (Youngs Modul) und Biegefestigkeit; und was ist wichtiger?

A14.    Das Elastizitätsmodul (oder Youngs Modul) ist ein berechneter Wert der relativen Steifigkeit des Materials. Ein niedrigeres Modul bedeutet höhere Flexibilität und ist eine Eigenschaft des Materials, unabhängig von Größe und Durchmesser. Die Biegefestigkeit wird in einem 3-Punkt-Biegetest gemessen und drückt in Zahlen aus, bei welcher Belastung (unter sehr spezifischen, standardisierten Bedingungen) das Material bricht. Die Biegefestigkeit ist abhängig vom Durchmesser; je größer der Durchmesser, desto höher die Biegefestigkeit. Das niedrige Elastizitätsmodul der Faserstifte beugt Wurzelfrakturen vor. Je höher die Biegefestigkeit, desto haltbarer die Restauration.

F15.  Sind Ihre Faserstifte im Vergleich zu Titanium, Edelstahl oder Zirkonium biokompatibel?

A15.    Ja. Es gibt eine Vielzahl von Forschungen, die die Anwendung von Edelstahl (Nickel-Chrom) in humanem Gewebe anzweifelt. Titanium und Zirkonium sind diesbezüglich relativ inaktiv. Unsere Faserstifte sind unabhängig für Zytotoxizität geprüft worden und erhielten eine 510 (k) Anerkennung durch die U.S. Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration).

F16.  Wie entferne ich den Stift, falls notwendig?

A16.    Die einfache Antwort: von innen aushöhlen. Komira bietet zwei unterschiedliche Stiftentfernungskits an. Eines für alle MACRO-LOCK Stifte und eines für LIGHT-POST/AESTHETI-PLUS-Stifte. Die Basistechnik zum Entfernen der Stifte können Sie im Video unter DOWNLOADS lernen. Lesen Sie immer die Gebrauchsanweisung, die sie zusammen mit den entsprechenden Stiftentfernungskits erhalten.

F17.  Wie wähle ich den Typ und die Stiftgröße für jeden Zahn aus?

A17.    Die klinische Erfahrung ist der beste bestimmende Faktor. Aber im Allgemeinen sehen Sie auf den Gebrauchsanweisungen unsere Empfehlungen. Klicken sie hierzu auf DOWNLOADS und wählen sie die entsprechende Gebrauchsanweisung aus. Die Schemendarstellungen zeigen die wahrscheinlichsten Stiftgrößen für jeden Wurzelkanal im Gebiss. Unsere Stifte und Bohrer sind passend farbkodiert.

F18.  Werde ich voraussichtlich alle Größen in gleichen Mengen gebrauchen?

A18.    Nein. Basierend auf den weltweiten Verbrauch unserer Stifte werden die kleinsten Größen am häufigsten verwendet.

F19.  Wer erfand bzw. patentierte die Komira-Faserstifte?

A19.    Der Inhaber des Patentes #4,738,611 ist Dr. Marc Reynaud. Die Inhaber des Patentes # 5,328,372 sind Dr. Marc Reynaud, Dr. Bernard Duret, Dr. Francois Duret und Pierre-Luc Reynaud, alle ansässig in Grenoble, Frankreich.

F20.  Warum haben Komira-Faserstifte keinen Retentionskopf wie die meisten Metallstifte?

A20.    Er ist nicht notwendig und wäre nur im Weg.

Die meisten Metallstifte wurden in den Jahren zwischen 1940 und 1980 gestaltet. Damals wurden Aufbauten hauptsächlich aus Amalgam gemacht. Da Amalgam nicht adhäsiv ist, war ein Retentionskopf mit Makroretention notwendig um Stift und Aufbau zusammenzuhalten. Unsere Faserstifte werden akribisch bearbeitet um die optimale poröse (5-15 Mikron) Oberfläche für moderne Bondings, Aufbaumaterialien und Komposite zu erhalten. Diese Methode ermöglicht eine mikro-mechanische Bindung zu Adhäsiven, Kompositen, selbstätzenden Zementen und Glasionomerzementen. Sie finden Studien unter DOWNLOADS die dieses unterstützen. Das Komposit-Aufbaumaterial geht auch eine Bindung zur Zahnstruktur ein um Rotationen zu verweiden.

Stifte ohne Retentionskopf sind in der Lagerhaltung platzsparend UND, falls notwendig,  können Sie kleinere, schmälere Aufbauten machen.

Für Zahnärzte denen das Klebeverfahren nicht geläufig ist, bietet Komira die MACRO-LOCK Stifte mit Makroretention an.

F21.  Welche anderen Behandlungsmöglichkeiten bietet die Anwendung von Kohlen- oder Quarzfasern?

A21.    QUARTZ SPLINT wird für intra-orale Schienen, Verstärkung von Brückenrahmen oder für Prothesen verwendet. Sie können auch “bewegliche” Zähne mit einem Retainer stabilisieren.

F22.  Wie hoch ist das Risiko eines Haftfehlers?

A22.    Sehr niedrig, wenn die Befestigung des Stiftes richtig ausgeführt wurde. Die in vitro und klinischen Studien, die unsere Produkte stützen, umfassen eine breite Auswahl an Adhäsiven und Zementen (Marken, Zusammensetzung und Generationen). Die meisten Fehler (klinisch, ca. 2%), entstehen an der Zement-Dentin-Schnittstelle und nicht an der Stift-Zement-Schnittstelle.

Die Haftung zum internen Dentin entspricht der Haftung zum externen Dentin, sie ist allerdings schwieriger zu erreichen und zu sehen. Ein kritischer Punkt dabei ist immer die Kontrolle der Feuchtigkeit. Eine neuere in vitro Studie (Simonetti et al 2007) zeigte, dass unerfahrene Behandler eine gleich gute Bindefestigkeit wie erfahrene Behandler oder Experten erreichten, soweit die Anweisungen befolgt wurden.

Allgemeine Hinweise:

Die Anwendung von Kofferdam ist vorzuziehen.

Stellen Sie immer sicher, dass Ihr adhäsives System richtig mit dualhärtenden und chemisch härtenden Zementen reagiert. Nicht alle Marken tun dies. Verwenden Sie ein Mikro-bürstchen oder Composibrush um flüssiges Adhäsiv oder Zement am Ende des Kanals aufzutragen.

Die Stifte sollten zwischen 1/2 bis 2/3 des Wurzelkanals eingesetzt werden… oder in einer Tiefe die die Länge der natürlichen oder prothetischen Krone vorgibt. Diese wird selten länger als 12 mm sein.

Da ein Stift mit niedrigem Elastizitätsmodul mechanisch neutral ist, können Faserstifte bei Bedarf tiefer in den Kanal gesetzt werden, und erreichen damit eine gute Anpassung im gebondeten Bereich des Wurzelkanals.

Falls Sie ein 2-Flaschen-Adhäsiv der 4ten Generation verwenden, sollten Sie schnellst-möglich den Stift setzen nachdem Sie den Zement im Kanal appliziert haben.

Die Verwendung von Kompositen, die sich sowohl zum Befestigen als auch für den Aufbau eignen (z.B. CORECEM), kann Zeit und Materialien sparen und die Anzahl möglicher Fehlerquellen reduzieren.

F23.  Was soll ich machen, falls ich einen Haftfehler erlebe?

A23.    Setzen Sie den Stift einfach wieder ein oder verwenden Sie einen anderen Stift. Falls Sie den gleichen Stift wieder einsetzen, sollten Sie diesen vorher reinigen, seine  Oberfläche anrauhen und den Wurzelkanal erneut mit den entsprechenden Bohrern, wie gewohnt, vorbereiten.

Falls der Stift im Kanal gebrochen ist, so betrachten Sie es als Glück im Unglück, da ein Metallstift wahrscheinlich eine Wurzelfraktur verursacht hätte.

F24.  Kann ich weiterhin mein Glasionomer und Amalgam für den Aufbau verwenden?

A24.    Glasionomer: Ja

Amalgam: Nein.

F25.  Kann der Stift im Zahn frakturieren, und was mache ich in diesem Fall?

A25.    Dies kommt sehr selten vor. In klinischen Versuchen über einen Zeitraum von 7 bis 11 Jahren, wurde nur über eine Stiftfraktur berichtet. Unsere Faserstifte können in Minuten entfernt werden….. und eine Stiftfraktur ist immer besser als eine WURZELFRAKTUR.

F26.  Welche Materialien sind verfügbar und für Aufbauten mit Ihren Stiften empfohlen?

A26.    Wir empfehlen dualhärtende oder lichthärtende Komposite wie CORECEM und LUMIGLASS. Zweifach verwendbare Komposite wie CORECEM können Zeit und Material sparen und Variablen minimieren. Komposite sind, nicht wie Glasionomere, praktisch unlöslich durch die Feuchtigkeit der Mundhöhle.

F27.  Wie hoch ist das Risiko, dass eine Wiedereröffnung des Kanals notwendig wird?

A27.    Lt. einem Großteil der Literatur, wird dies in 10-20% der endodontischen Fälle notwendig, die nicht durch Stiftaufbauten verursacht werden. Unsere Stifte können bei Bedarf atraumatisch in wenigen Minuten mit unserem Stiftentfernungskit entfernt werden.

F28.  Wie hoch ist das Risiko für eine Wurzelfraktur mit einem Ihrer Stifte?

A28.    Die Formgestaltung macht es praktisch unmöglich dass unsere Faserstifte eine Wurzelfraktur im Mund verursachen. Der Stift ist so ausgelegt, dass er ERST bricht, nachdem er den Druck absorbiert hat. Ein Multi-Center bestehend aus 8 Dental-Universitäten in vier Ländern begann vor mehr als 15 Jahren ein klinisches Versuchsprogramm. Einige der Ergebnisse sind bereits publiziert, andere werden erst später veröffentlicht. Aus den 3477 Fällen in diesen Versuchen, ist von ZWEI Wurzelfrakturen mit unseren Stiften berichtet worden.

Forscher konnten, mit Einsatz von höheren Kräften als unter klinischen Verhältnissen, IN-VITRO Wurzelfrakturen hervorrufen.

F29.  Können Ihre Stifte mit jedem beliebigen/üblichen Adhäsivsystem gesetzt werden?

A29.    Viele Adhäsivsysteme wurden für unsere Stifte verwendet. Wenn während der Forschung überwiegend Adhäsivsysteme der 4ten Generation Anwendung fanden, können aber auch andere dualhärtende Systeme genutzt werden. Bezüglich lichthärtender Adhäsive, kann auch die 5te Generation verwendet werden, insofern das Adhäsiv vollständig mit dual- und chemisch härtenden Kompositen und Aufbaumaterialien reagiert.